Die Entwicklung von inorsys in der Orthopädie- und Rehatechnik

Am Anfang stand eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: modulare Bauteile für individuelle Sitze zu entwickeln, aus denen sich passgenaue orthopädische Sitzschalen bauen lassen. Aus dieser Idee ist in den folgenden 17 Jahren ein Vollsortimenter für  den Sitzschalen-Sonderbau und Kompetenzzentrum für digitale Fertigung geworden – ein Weg, der sich Schritt für Schritt aus den Anforderungen des Werkstattalltags heraus entwickelt hat.


Die Wurzeln: Gründung 2009 mit modularen Bauteilen

Am 21. September 2009 gegründet, startete inorsys mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Bauteilen – vom anwenderfreundlichen Korpus bis zum glasperlengestrahlten Anbauteil aus Edelstahl – für den modularen Aufbau individueller Sitzschalen. Für die Herstellung nutzt inorsys hochwertige Materialien und produziert in stets sehr guter, marktführender Qualität. Sanitätsfachbetriebe konnten damit erstmals auf Basis industriell gefertigter Komponenten individuelle Versorgungen realisieren – flexibler und schneller als mit reiner Einzelanfertigung und maximaler Fertigungstiefe.

Ein Sortiment, das stetig mitgewachsen ist

In den vergangenen Jahren hat sich inorsys im Markt etabliert, das Wissen im Unternehmen immer wieder um neue Bereiche erweitert und gleichzeitig die angebotene Produktpalette kontinuierlich erweitert. Hinzugekommen ist ein umfangreiches Sortiment an hochwertigen Verbrauchmaterialien, wie Schaum-und Klebstoffe, eine große Auswahl an Gurten, Normelemente, Rollstuhlzubehör und vorkonfektionierte Halbfertigerzeugnisse. Mit der Zeit folgten zudem 3D-gefräste Sitzpolster aus Weichschaum und Hartschaum-Modelle für die Orthopädie, individuell nach Abdruck.


Einen weithin sichtbaren Meilenstein setzte inorsys im Frühjahr 2025 mit der Eröffnung des eigenen B2B-Shops: Seither lassen sich dort mehrere tausend Produkte und Varianten rund um die Orthopädie- und Rehatechnik bestellen – gebündelt an einem Ort statt verteilt über verschiedene Bezugsquellen.


Vom Hersteller zum Technologie- und Know-how-Vermittler


Der bislang jüngste große Schritt in dieser Entwicklung liegt rund zwölf Monate zurück: Seitdem vertreibt inorsys exklusiv in der DACH-Region auch 3D-Drucker zur Herstellung von Sitzkissen aus Programmable Foam®. Die Polster lassen sich direkt online bestellen, und schon beim Bestellvorgang können Kunden eigene CAD-Daten mit übergeben, sodass die Produktion nahtlos anlaufen kann. Auf Wunsch bearbeitet inorsys diese CAD-Daten auch selbst weiter, etwa um verschiedene Härtezonen zu definieren oder Schnitte vorzusehen, wenn ein Sitzpolster in mehreren Teilen gedruckt werden soll.


So versteht sich inorsys längst nicht mehr nur als Hersteller, sondern auch als Vermittler von Know-how: Den 3D-Druck bietet das Unternehmen deshalb zusätzlich als Dienstleistung an. So können Sanitätshäuser mit eigener Werkstatt moderne Sitzpolster aus Programmable Foam® anbieten, ohne selbst sofort in einen eigenen 3D-Drucker investieren zu müssen – und haben damit Zugang zu neuer Technologie, ganz ohne Einstiegshürde. 


Der nächste Schritt: Rehastoffe komplettieren das Sortiment

Konsequent zu Ende gedacht wird dieser Weg nun mit der Aufnahme von Rehastoffen in den inorsys B2B-Shop. Sieben verschiedene Stoff-Familien decken ab sofort die gängigen Anforderungen im Sitzschalen-Sonderbau und darüber hinaus:

Darunter sind ein atmungsaktives 3D-Abstandsgewebe in mehreren Farben, ein technischer 3D-Abstandsgewirk-Bezugsstoff mit elf Farbvarianten, der auch folienkaschiert erhältlich ist.


Ein atmungsaktives 3D-Mesh-Abstandsgewirk, kaschierter Sitzschalenbezugsstoff, Dartex-Inkontinenzfolien kaschiert und unkaschiert, ein klettfähiger Polyamid-Veloursstoff, sowie Kunstleder in verschiedenen Farben.


Damit ist inorsys nun Vollsortimenter als Lieferant für den Sitzschalen-Sonderbau: Korpus, Anbauteile, Schaumstoffe & Co kommen aus einer Hand – in gewohnt dokumentierter Qualität und mit der bundesweiten Regellieferzeit von drei Arbeitstagen, auf die sich Sanitätsfachbetriebe bereits heute verlassen.


Was das für Sanitätshäuser und Orthopädietechniker bedeutet


Für den Werkstattalltag bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: weniger Schnittstellen. Statt Bauteile, Verbrauchsmaterialien, 3D-Druck-Dienstleistung und jetzt auch Rehastoffe bei unterschiedlichen Lieferanten zu koordinieren, lassen sich alle Halbfertigerzeugnisse für eine komplette Sitzversorgung aus einer einzigen, verlässlichen Quelle beziehen. Wer bislang mehrere Bezugsquellen nutzte, kann künftig alles aus einer Hand bekommen.


Die Entwicklung von den modularen Bauteilen der Gründungsjahre bis zum heutigen Vollsortimenter ist damit ein weiterer Abschnitt in der Unternehmensgeschichte, die sich konsequent aus den Anforderungen der Kunden heraus entwickelt hat: dort ansetzen, wo im Werkstattalltag Verbesserungen möglich sind, und diesemit Qualität, innovativer Technik und kreativer Kompetenz umsetzen.


Das vollständige inorsys-Sortiment finden Sanitätsfachbetriebe im inorsys B2B-Shop. Eine kostenlose Registrierung im Shop ermöglicht den direkten Bezug der inorsys-Produkte komfortabel und online.

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